Krankenhausseelsorge
Herr, du hast mich erforscht |
und du kennst mich. |
Ob ich sitze oder stehe, |
du weißt von mir. |
Von fern erkennst du meine Gedanken. |
Ob ich gehe oder ruhe, |
es ist dir bekannt; |
du bist vertraut mit all meinen Wegen. |
Noch liegt mir das Wort nicht auf der Zunge- |
du, Herr, kennst es bereits. |
Du umschließt mich von allen Seiten |
und legst deine Hand auf mich. |
Zu wunderbar ist für mich dieses Wissen, |
zu hoch, ich kann es nicht begreifen. |
Wohin könnte ich fliehen vor deinem Geist, |
wohin mich vor deinem Angesicht flüchten? |
Steige ich hinauf in den Himmel, |
so bist du dort; |
bette ich mich in die Unterwelt, |
bist du zugegen. |
Würde ich sagen: "Finsternis soll mich bedecken, |
statt Licht soll Nacht mich umgeben", |
auch die Finsternis wäre für dich nicht finster, |
die Nacht würde leuchten wie der Tag, |
die Finsternis wäre wie Licht. |
Ps 139,1-8.11f.

